Da eine Präsenzveranstaltung leider nicht gestattet war, empfing das Institut für Rechtsinformatik die neuen Teilnehmer des Masterstudiengangs "Informationstechnologie und Recht" virtuell – aber ebenso offiziell. In einer feierlichen digitalen Veranstaltung hieß Institutsdirektor Professor Dr. Georg Borges am 13. November die „Neuen“ herzlich willkommen.

Dieses besondere Ereignis würdigte auch die Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Annemarie Matusche-Beckmann. In ihrer Begrüßung betonte sie die herausragende individuelle Betreuung der Teilnehmer sowie die Tatsache, dass die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Saar-Universität die einzige in Deutschland sei, die einen Informatik-Lehrstuhl hat.

Es folgte die Vorstellung der Lehrenden: Neben Prof. Dr. Georg Borges und Prof.  Dr. Christoph Sorge stellten sich auch Prof. Dr. Nikolais Marsch, Jun.-Prof. Dr. Dominik Brodowski sowie PD Dr. Panajotta Lakkis vor und informierten die Studierenden über ihre jeweiligen Schwerpunkte in Forschung und Lehre.

Studienkoordinatorin Dr. Adriana Pavić gab einen Überblick zu den relevanten Punkten des Studiums. Sie beschrieb Aufbau und Ablauf des Studiums und präsentierte beispielhaft, welche Module aus den Pflicht- und Wahlbereichen die Teilnehmer belegen und kombinieren können. Dr. Pavić ist als Koordinatorin erste Kontaktperson für die Studierenden.

Fast 30 Studierende nahmen an der Online-Begrüßung teil und nutzten die Gelegenheit, ihre zukünftigen Mentoren sowie Kommilitonen kennenzulernen. Die neue Runde vereint spannende Berufe, vom Rechtsanwalt über den promovierten Politikwissenschaftler bis hin zur Richterin am Amtsgericht. Die Teilnehmer arbeiten ebenso in unterschiedlichen Bereichen des Rechts, etwa im Datenschutz oder im Luft- und Weltraumrecht. Andere sind in der Automobilbranche oder in Unternehmensberatungen tätig. Die facettenreichen Qualifikationen der Teilnehmer zeigen einmal mehr die interdisziplinäre Ausrichtung des Masterstudiengangs. Trotz Corona-konformer Begrüßung per Bildschirm spürte man die Motivation der Teilnehmer, die sich neben ihrer anspruchsvollen Berufstätigkeit die Zeit für eine vielversprechende Weiterbildung nehmen.

Der zukunftsweisende Studiengang ist nun mit über 30 Teilnehmern in den zweiten Jahrgang gestartet. Mit dem Ziel, die Gesellschaft in der Digitalisierung zu begleiten, suchen sie Antworten auf Fragen finden wie „Können Maschinen irren?“ oder „Darf ein Algorithmus Menschen bewerten?“. Das LL.M.-Studium wird sie hervorragend für solch verantwortungsvolle Aufgaben qualifizieren.

 

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